Eine der authentischsten Mundart-Bands meldet sich zurück. Mit ihrer neuen Single knöpft das Seeländer Sextett dort an, wo es mit dem Erfolgsalbum «Chartehuus» vor fast vier Jahren aufgehört hat. Mit dem optimistischen «Nid nei gseit» erwärmen sie die kalten Wintertage mit Humor und sorgen für Lacher unter dem Christbaum.

Hat man Durst aber kein Geld oder spricht eine hübsche Dame in der Bar an, fürchtet man nichts so sehr wie ein klares «Nein». Lautet die Antwort weder ja noch nein kann man sich zumindest an diesem Strohhalm festhalten, auch wenn das Matterhorn weder im Seeland liegt, noch der Samichlaus im Sommer kommt und man leider noch immer nicht weiss, wie man Wasser zu Wein macht. Diesen letzten Funken Hoffnung besingen Läärguet in gewohnt humorvoller Manier und untermalen ihre optimistische Botschaft mit einer eingängigen Gitarrenmelodie, die in einem Refrain mündet, für den der Mundartausdruck «lüpfig» wohl einst erfunden wurde. Wie nur wenige verstehen es Läärguet alltägliches in süffige Geschichten zu verpacken, mit denen sich jeder identifizieren kann. Die Seeländer sind echt und glaubwürdig und werden so zu einer musikalischen Stimme aus dem Volk.

Erstmal erklang diese Stimme auf dem 2010 erschienene Album «Vouguet» mit welchem sie durch die ganze Schweiz tourten. Im Frühling 2014 folgte dann der Nachfolger «Chartehuus», der auf Platz 44 der Hitparade einstieg. Ihre Livequalität bewiesen sie bei Auftritten mit Dada Ante Portas, QL, Baba Shrimps, Samy Deluxe oder George. Mit grossem Rockherz und einer breiten Gefühlspalette – von nachdenklich bis fröhlich – spielten sie sich in die Gehörgänge und Herzen der Mundartfans. Dies mit Musik die neu und anders aber gleichzeitig der Tradition der Mundart verpflichtet ist.

Artists
Heiko Salvisberg: Vocals
Daniel Roth: Guitars
Pascal Kipfer: Guitars
Steve André: Bass
Roland Habegger: Keyboards
Markus Eberhard: Drums